Kasuistik

Risikofaktoren und klinisches Management des Offenwinkelglaukoms: zwei Fallstudien

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1 OD, FAAO
2 Assistant Professor
3 M.S., OD, FAAO, FNAP
4 Professor and Chief
5 Salus University, Pennsylvania College of Optometry, Philadelphia, PA, USA
Schlüsselwörter
Hornhauthysterese
Pigmentdispersionsglaukom
Pigmentdispersionssyndrom
Keywords
Corneal Hysteresis
Pigmentary Glaucoma
Pigment Dispersion Syndrome
Zusammenfassung

Zweck. In der vorliegenden Arbeit wird anhand von zwei klinischen Fällen die Interpretation der zwei Glaukomrisikofaktoren Hornhauthysterese und Pigmentdispersionssyndrom erörtert und analysiert, weil diese mit der Entwicklung und dem Management des Offenwinkelglaukoms im Zusammenhang stehen; beide Fälle wurden in einer Spezialaugenklinik für Glaukom in Philadelphia, Pennsylvania, USA, diagnostiziert und behandelt.

Material und Methoden. Es wird ein Fall mit Verdacht auf ein Glaukom beschrieben, bei dem zusätzliche Risikofaktoren vorlagen und ergänzende Tests durchgeführt wurden, deren Auswertung schließlich zur Diagnose führte. Es wird ein zweiter Fall mit einem sekundären Offenwinkelglaukom präsentiert, dessen wichtigste anatomische Merkmale und Behandlung aufgezeigt werden.

Ergebnisse. Beim ersten Fall erwiesen sich die Ergebnisse der Hornhauthysterese und deren Interpretation als ein zusätzlicher Risikofaktor, der neben anderen allgemein anerkannten Risikofaktoren bei der Diagnose des Glaukoms hilfreich war. Im zweiten Fall wird ein Pigmentdispersionsglaukom eines Patienten, der sich derzeit noch in Behandlung befindet, analysiert und von anderen Formen des Glaukoms differenziert; aufgrund der Progression des Glaukoms, die anhand von strukturellen und funktionellen Tests beurteilt wurde, erfolgte eine zusätzliche Behandlung.

Fazit. Durch die Identifizierung des zusätzlichen Risikofaktors einer geringen Hornhauthysterese konnte eine frühzeitigere Diagnose des Glaukoms erreicht werden, und die Feststellung des Fortschreitens einer bereits behandelten sekundären Glaukomerkrankung führte zu einer entsprechenden ergänzenden Behandlung.

Abstract

Purpose. The aim of this paper is to discuss and highlight the interpretation of two risk factors; corneal hysteresis and pigment dispersion syndrome, as they relate to the development and management of open-angle glaucoma using two clinical cases diagnosed and treated at a glaucoma clinic in Philadelphia, Pennsylvania, USA.

Material and Methods. A case suspicious for glaucoma is presented with additional risk factors and ancillary testing evaluated, ultimately leading to its diagnosis. A secondary case is presented of a secondary open-angle glaucoma, demonstrating its key anatomical characteristics and treatment approach.

Results. In the first case, corneal hysteresis and its interpretation was found to be an additional risk factor aiding in the diagnosis of glaucoma along additional well-accepted risk factors. In the second case, a currently treated case of pigmentary glaucoma is reviewed and differentiated from different forms of glaucoma and supplemental treatment is initiated due to progression via structural and functional testing.

Conclusion. Earlier diagnosis of glaucoma was achieved due to identification of the additional risk factor of low corneal hysteresis, and identification of progression in an already treated case of secondary glaucoma results in adjunct treatment.

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